Statistik gegen Motivation

Wir wissen es alle selbst. Der innere Schweinehund lässt so manchen guten Vorsatz im Nichts verschwinden. Uns fallen dazu immer wieder Ausreden ein, warum wir etwas nicht machen können.

Die Statistik gibt dem recht, zeigt aber auch auf, wie wir uns positiv beeinflussen können, um etwas zu erreichen. Das kommt unserer körperlicher Gesundheit zugute und stärkt dadruch auch unser Selbstwertgefühl.

Die Deutsch Gesellschaft für Ernährung hat festgestellt, dass 40 Prozent der Deutschen die Empfehlungen der WHO nicht erfüllen. Das heißt, sie bewegen sich nicht einmal eine halbe Stunde täglich aktiv. 24 Prozent betätigen sich sogar überhaupt nicht körperlich.

Bei der Ernährung hat sich ergeben, dass 52 Prozent nicht sehr abwechslungseich essen und 25 Prozent gar täglich Süßigkeiten zu sich nehmen. Dazu kommt, dass Deutsche recht viel Fleich essen (30% 5-7 mal die Woche). Fleisch ist nicht schlecht, aber es wird zuviel konsumiert, was negative Auswirkungen haben kann.

Als bester Motivator haben sich Freund und Bekannte herausgestellt. Sie motivieren am meisten, wernn man sie fragt. Immerhin machen die Deutschen bei besseren Wetter mehr Sport (66 Prozent) und immerhin 33 Prozent können sich mit finanziellen Belohnungen motivieren.

Das heißt aber auch, dass wir aus uns selbt heraus ebenfalls die Motivation aufbringen können, mehr für uns zu tun. Wir müssen es uns nur bewußt machen und dann zu unserer Entscheidung stehen. Die meisten Deutschen wollen fitter sein, mehr Sport treiben und auch attraktiver aussehen. Das gibt uns Argrumente in die Hand, die sich lohnen. Denn eine Verbesserung ist nicht so schwierig, wie es uns unser innerer Schweinehund vormachen will.

Der wichtigste Tipp gleich zuerst: fangen Sie gleich an. Sofort.
Machen Sie sich zumindest Gedanken, wie Sie Ihr neues Ziel angehen. Schreiben Sie dieses Ziel auf und glauben Sie daran. Sie können es schaffen, wenn Sie wollen.
Das liest sich etwas wie ein Mantra und das soll es auch sein. Wiederholen Sie ruhig mehrmals, dass Sie es schaffen. Denn das können Sie.

Praktische Tipps für jetzt

Um fitter zu werden, müssen Sie sich bewegen. Das muß klar sein und auch die Zeit dafür muß eingeplant werden. Es gibt zahleiche Fitnesspläne, die Sie nachahmen können.
Je nach persönlicher Fitness variiert so ein Plan recht stark. Sie sollten sich also auch nicht zuviel vornehmen, damit Sie Erfolgserlebnisse haben und weiter motiviert werden.

Nutzen Sie die Möglichkeiten des Alltags.

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Alltagstipps

Nutzen Sie Gelegenheiten, die sich im Alltag bieten. Sie sollten fast jeden Tag mindestens eine Aufgabe ausführen. Eine Aufgabe kann sein, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Sie sollten dabei mindestens 10 Minuten unterwegs sein. Sie können auch Treppen nutzen. Vermeiden Sie Aufzüge. Wenn es 5 Etagen sind, umso besser. Bis zu 10 Etagen sollten Sie auf den Aufzug verzichten. Das bringt viel und Sie gewöhnen sich recht schnell daran. Auch Gartenarbeit verbessert die allgemeine Fitness. Achten Sie jedoch darauf, auch ergonomisch zu arbeiten (kein krummer Rücken, aus den Oberschenkeln heraus stemmen, usw). Wenn Sie Kinder haben, ist das optimal. Mit Kindern kommen Sie fast automatisch zu Bewegung, so Sie denn wollen. Spielen Sie draußen (zum Beispiel Ballspiele) oder machen Sie Spaziergänge. Spielen Sie Fangen usw. Kindern fällt meist viel kreatives ein.

Nutzen Sie diesen ersten Schub, um den Süßigkeitenschub einzudämmen. Es ist nichts dagegen zu sagen, wenn Sie hin und wieder ein Stückchen Schokolade naschen. Aber nicht gleich eine ganze Tafel und auch nicht jeden Tag. 3 mal in der Woche ein Rippchen sollte nicht überschritten werden. Sie tun es für sich.

Nehmen Sie sich Ihren Vorsatz zu mehr Fitness ernst. Dies ist mindestns so wichtig wie ein Meeting oder die Arbeit. Machen Sie feste Termine für Bewegungseinheiten und tragen diese in den Terminkalender. Sie sollten nämlich mindestens 2 mal die Woche joggen, schwimmen, radfahren oder auf ein Bewegungsgerät (Hometrainer, Stepper, usw). Machen Sie anfangs lieber kurze Strecken und steigern Sie je nach derzeitiger Fitness. Wöchentlich steigern, nicht täglich, das wird schnell zu anstrengend.

Erzählen Sie auch Freunden und Bekannten von Ihrem Vorhaben. Vielleicht bildet sich sogar eine Gruppe oder Sie bekommen zumindest verbal Unterstützung. Nutzen Sie das für Ihre Motivation und bleiben bei Ihren Bewegungsterminen. Das wird Ihnen respekt einbringen.

Einfache Tipps umsetzen

Machen Sie sich das Laufen angenehm und nutzen Sie die Zeit doppelt. Das geht ganz einfach. Besorgen Sie sich einen MP3 Player, wenn Sie noch keinen haben und laden dort gute Lieder in den Speicher. Es sollten mindestens so viele sein, dass es für eine Strecke reicht, besser noch mehr. Für den anfang sollte es kein zu schneller Takt sein, sonst treiben Sie den Puls zu schnell. Wernn Sie kein Musikfan sind, dann können Sie auch ein Hörbuch nehmen und eine Geschichte anhören. Wenn Sie sich weiterbilden wollen, können Sie auch entsprechende Literatur in Hörbuchform beim Laufen hören. Dies schadet dem Laufen nicht und lenkt etwas von der Anstrengung ab. Sie empfinden das Laufen dann spannender, was es auch ist.


Wenn Sie Laufen, dann dürfen Sie sich auch belohnen. Das kann einmal eine DVD sein, aber besser, Sie entwickeln Ihr neues Hobby weiter und gönnen sich eine neue Laufausrüstung. Mal ein modernes Shirt und ein anderes mal eine neue Hose. Neue Kleider zu tragen macht immer Spaß und erhöht den Wohlfühlwert.

Verabreden Sie sich auch mal mit anderen oder suchen Sie nach einem Verein. In der Gruppe geht viele einfacher und man motiviert sich gegenseitig.

Wenn Sie mal nicht richtig in Schwung kommen, bleiben Sie trotzdem am Ball. Mal läuft es besser, mal weniger. Wir sind alle Menschen und funktionieren nicht jeden Tag gleich. Das macht nichts und auf einen schlechten Tag kommt ein guter.