Besser Essen und trotzdem satt werden

Schnelles Essen gehört zu einer schnellen Zeit. Das glauben viele und widmen zunehmend weniger Zeit der Essenszubereitung. Da wird schnell mal ein Wurstbrötchen gefespert, oder eine Käsestange fertig beim Bäcker als schnelles Mittagessen gekauft. Dazu kommt dann noch ein Schokoriegel am Nachmittag und schnell beim Fastfood Restaurant vorbei und ein Burger als Abendessen oder für den Heimweg. Wenn man dann abends die Füße hochlegt dann noch eine Tüte Chips vor den Fernseher. Dies macht man zuerst aus Zeitmangel ab und zu, dann immer öfter, da es bequem ist. So schleichen sich schlechte Gewohnheiten recht schnell ein. Besonders beim Essen gibt man so der Bequemlichkeit Vorrang vor der Gesundheit. Beim Essen geht das besonders schnell. Kein Wunder, denn Essen steht für Vergnügen, Sättigung und Wohlbefinden. Wenn aber das schnelle Essen und Snacken zur Gewohnheit werden, dann wird auch der Hunger immer weniger Grund fürs Essen. Die Folge ist Übergewicht, Bewegungsmangel und die Gesundheit leidet. Besser Essen und trotzdem satt werden kann man lernen. Ein guter Vorsatz, den Sie einfach umsetzen können. Denken Sie an Ihre Gesundheit und geben Sie sich einen Ruck - Sie werden ein besseres Gewissen bekommen und gesünder sein. Das sind doch gute Motivationsgründe.

Motivation im Aktionsplan:

Stufe 1: Suchen Sie Ihre schlechten Gewohnheiten

Stellen Sie sich selbst die Frage, wann und wieviel Fast Food, Kuchen und andere fette ungesunde Snacks Sie naschen. Wann trinken Sie Alkohol und nicht vergessen, warum machen Sie es? Ist es eine Gewohnheit, oder zum Stressabbau? Haben Sie vermehrt Hunger oder Durst? Fragen Sie sich auch, ob Sie Schokolade für den Stressabbau oder Trostpflaster essen. Trinken Sie vielleicht Abends ein Glas Rotwein um Abschalten zu können? Überlegen Sie sich Ihre Gewohnheiten und notieren Sie sich diese am besten eine Woche lang, um nichts zu vergessen. Schreiben Sie auch auf, was Sie wann und aus welchem Grund essen und überlegen Sie auch gleich, worauf Sie am ehesten verzichten können oder sogar wollen.

Stufe 2: Suchen Sie gesunde Alternativen, die schmecken

Sie haben schon gute Vorarbeit geleistet und vielleicht schon das ein oder andere Überflüssige erkannt. Jetzt gilt es, die ungesunden Snacks, fetten Zwischenmahlzeiten oder auch Stressfutterattacken durch gesunde Alternativen auszutauschen.

Seien sie kreativ und suchen Sie sich etwas, das zu Ihnen passt. Hier ein paar Beispiele:

Für die Zeit zwischen Frühstück und Mittagessen halten Sie Rohkost oder Obst bereit, statt ein fettes Brötchen runterzuschlingen. Die Rohkost können längs geschnittene Karotten vielleicht sogar mit Joghurtdip sein oder auch einfach ein Apfel, eine Mandarine. Möglicherweise bevorzugen Sie auch Paprika oder eine Tomate. Finden Sie heraus, was Sie mögen. Lassen Sie sich nicht von Vorurteilen täuschen. Die Zubereitung ist einfach und eine frische saftige Tomate schmeckt herrlich. Lassen Sie es zu, dass es Ihnen schmeckt.

Wenn Sie auf Schokolade nicht ganz verzichten wollen, können Sie einen Schokoriegel nach dem Essen zu sich nehmen, das ist ok, wenn es tatsächlich bei einem Riegel bleibt. Seien Sie konsequent. Sie schaffen es trotzdem nicht? Dann versuchen Sie lieber ganz auf Schokolade zu verzichten und machen sich statt dessen einen fruchtigen mit Honig gesüßten Tee, oder Trockenobst, einen Obstsalat oder einen Jogurt mit etwas Honig oder Früchten. Das stillt den Hunger nach Süßem ganz ausgezeichnet und es spart Kalorien. Dabei, ist es auch noch reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Übertreiben Sie nicht und setzen sich Etappenziele. Steigen Sie dazu langsam mit ein bis zwei Tagen in der Woche ohne Schokolade ein. Machen Sie eine Gewohnheit daraus und es wird immer leichter werden, bis Sie nicht mehr drauf verzichten wollen.

Haben Sie immer wieder Snackattacken auf der Heimfahrt? Versuchen Sie diesen nur an einem Tag in der Woche nachzugeben. An den anderen Tagen nehmen Sie ein fettarmes und gesund belegtes Vollkornbrot, Mehrkornbröten, aber auch Obst oder Gemüse mit. Noch besser ist es, Sie visualisieren das gesunde und leckere Abendessen, das Sie sich zuhause entspannt zubereiten werden und vielleicht im Kreise Ihrer Familie oder auch des Partners verzehren werden. Suchen Sie bewußt positive Gedanken zu diesem Vorgang. Das ist kein sich selbst beschwindeln, sondern ein erkennen, was wirklich gut ist. Also quasi ein Gegengewicht zur Werbung, die Ihnen immer wieder einredet, dass Fastfood gesund sei.

Fast schon ein Kapitel für sich ist das Knabbern vor dem TV: Es ist entspannend und wird so leicht zur Gewohnheit. Sie können nun Rohkost als gesunde Alternative wählen, aber noch besser ist es, sich die Knabberei ganz abzugewöhnen. Versuchen Sie es zur Überbrückung mit einem Kaugummi, das hilft vielen. Wenn Sie psychologisch arbeiten möchten, können Sie sich auch gleich nach dem Abendbrot die Zähne putzen. Das ist dann das Signal, dass das Essen für heute beendet ist.
Wenn Sie nun knabbern, müssen Sie die Zähne nochmal putzen und das ist vielen dann doch zu mühsehlig.

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Neue Gewohnheiten

Stufe 3: So klappt es mit den neuen Gewohnheiten

Der Mensch lebt von Gewohnheiten und fühlt sich instinktiv damit sicher. Daher brauchen schlechte Gewohnheiten lange, um geändert zu werden und durch gute ersetzt werden zu können. Übertreiben Sie es daher mit der Umstellung nicht und stellen Sie nicht alles auf einmal um. Geben Sie sich zeit, die neuen Gewohnheiten zu schätzen und stellen Sie nach und nach um.

Ganz wichtig um die Motivation nicht zu verlieren: Schaffen Sie sich ein stabile Grundlage in ihrem Lifestyle, um Heißhungerattacken oder Rückfällen vorzubeugen. Essen Sie sich zu den Mahlzeiten immer mit gesunden Lebensmitteln satt, dann hat der Hunger weniger Chancen. Verzichten Sie soweit es irgend möglich ist auf Fertigprodukte (die alle mit Geschmacksverstärkern versehen sind), denn dadurch wird die Lust auf Snacks gefördert und erschwert ein Umgewöhnen.

Wenn Sie zu den Stress-Essern gehören suchen Sie sich andere passenden Wege Stress und Frust abzubauen. Moderate Bewegung wie beispielsweise ein Sparziergang oder auch eine Radtour sind bestens dafür geeignet. Alternativ können Sie aber auch mal ein heißes Bad nehmen oder entspannt eine Tasse Tee trinken. Dies sind gute Alternativen zu Chips und Alkohol. Wenn Sie die für sich passende Alternative gefunden haben, bleiben Sie dran und setzten Sie diese konsequent als Ritual durch. Nur durch ständiges wiederholen wird es zu einer Gewohnheit. Bei manchen hilft es am Anfang auch, sich einen Eintrag in einem Wochenplan zu machen, damit sie motiviert bleiben.

Zusätzlich Bewegung

Wenn Sie sich Ihre Gewohnheiten auf gute Gewohnheiten umstellen, dann können Sie dies auch durch regelmäsige Bewegung unterstüzen. Bauen Sie bewußt mehr Bewegung in Ihren Alltag mit ein.
Der Mensch braucht Bewegung, um nicht schaden zu nehmen. Die regelmäsige Bewegung ist also eine Notwendigkeit unseres Körpers. Das ist so wichtig wie Essen und trinken.

Wenn Sie noch nach der richtigen Motivation für mehr Bewegung im Alltag suchen, dann lesen Sie hier weiter >>>