Ziele richtig setzen

Ziele müssen richtig gesteckt werden, damit die notwendige Motivation erreicht wird, aber das Kind nicht überfordert wird. Motivationspsychologen haben schon länger den Zusammenhang zwischen Lernmotivation und der richtigen Zielsetzung erkannt. Teilweise bedingt das eine auch das andere. Durch üben lernen Kinder in ihrer Entwicklung, sich Ziele zu setzen, die sie auch erreichen können. Daher sind sie meist recht gut motiviert. Mit zunehmendem Alter kommen jedoch Aufgaben hinzu, die sie sich nicht heraussuchen können und die von außen auf sie einwirken. Dadurch kann es sein daß Kinder Ziele zu erreichen versuchen, die sie überfordern. Dann ist auch schnell die Motivation weg und die Kinder schaffen es nicht mehr allein, sich zu motivieren. Sie haben keine Lust mehr.

In diesen Fällen müssen die Eltern korrigierend eingreifen und zusammen mit den Kindern die Ziele so verändern, dass sie wieder erreichbar sind. Dabei auch die Gründe ausloten, ob der eingeschlagene Weg auch der richtige ist.
Nach erreichen von Teilzielen diese schrittweise anheben, damit sich Motivation und Herausforderung die Waage halten. Die kann mit der kontinuierlichen Verbesserung einzelner Noten möglich gemacht werden. Dadurch weicht auch der Druck und die Überforderung vom Kind und durch die neuen erreichbaren Ziele steigt auch die Lernbereitschaft. Wenn nun eine Vier im Laufe eines Schuljahres zu einer Drei wird, so schafft dies Zufriedenheit und hebt die Motivation für das nächste Schuljahr.

Es scheint nun viel mehr möglich zu sein. Dies motiviert und daher ist auch mehr möglich.

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Ursache ergründen

Vor Beginn der neuen Zielsetzung ist es jedoch unbedingt notwendig in Gesprächen mit den Kindern herauszufinden, was nun der Grund für die fehlende Motivation ist.

Dies ist in der Regel auch der 1. Schritt, um die Motivation zu steigern, da die Kinder sehen, dass sie ernst genommen werden. Die Probleme werden altersgerecht herausgearbeitet, damit die neuen Ziele darauf abzielen können, den Lernfrust zu beseitigen.

Gängige Ursachen können sein:

- Generelle Überforderung (Ziele einfach nicht erreichbar)
- fehlende Konzentration
- Abneigung gegenüber Lehrkräften
- Gefühlte falsche oder schlechte Behandlung durch die Lehrkraft
- zu hoher Leistungsdruck durch die Kinder selbst (will es den Eltern recht machen und übertreibt)

Nun können in einem 2. Schritt die Ergebnisse verarbeitet werden und die Grundlage für die neue Zielsetzung bilden. Den Kindern wird so klar, dass sie diese Ziele nun erreichen können.

Fehlen klare Ergebnisse, ist es ratsam, sich weitere Informationsquellen zu suchen. Ein Gespräch mit den Lernkräften bietet sich hier an.