Gewaltfreie Kommunikation

Gewaltfreie Kommunikation erleichtert das Reden miteinander und es wird einfacher, miteinander zu Reden. Das Modell wird in 4 Schritten angewendet und ermöglicht es, etwas zu bekommen, ohne zu fordern.

Durch Übung bekommt man ein Gefühl dafür, wie man argumentiert. Allzuleicht fällt man am Anfang jedoch wieder in gewohnte Sprachmuster zurück, so dass es notwendig ist, sich immer wieder vor Augen zu halten, wie man nun kommunizieren möchte.

Aber Übung macht den Meister und es hat noch niemandem geschadet, sich etwas selbst vor Augen zu halten. Mit der Zeit gelingt das immer einfacher und die Ergebnisse motivieren zusätzlich.

1. Schritt

Beobachten, was der Anlaß des Gespräches ist. Aber dabei nicht bewerten.

2. Schritt

Sich seiner Gefühle versichern, aber nicht interpretieren. Ist man nun nach einem Gespräch traurig, enttäuscht, ängstlich oder froh, erleichtert oder betroffen?

3. Schritt

Sich klar machen, welches Bedürfnis steckt hinter dem erfahrenen Gefühl. Ist es das Bedürfnis nach Anerkennung, nach Sicherheit, nach Freiheit oder sucht man einen Sinn? Nicht gleich eine Strategie entwickeln, da damit ein Schritt übergangen wird.

4. Schritt

In einer Bitte äußern, was man sich konkret vorstellt. Nicht fordern. Dabei jedoch auch den Tonfall nicht in Befehlsform versetzen.
Mit der Bitte: "kannst du mir bitte beim Aufhängen der Wäsche helfen" entscheidet auch der Tonfall, ob es sich um eine Forderung handelt. Musikvideos von Kylie, Rihanna, Lady Gaga uvm. kostenlos auf MyVideo. Hier klicken!