Motivation zur Bewegung finden

Und so finden Läufer Ihre Motivation zur Bewegung:


Laufen gehört zur einfachsten Möglichkeit, sich zu bewegen. Es muß nicht unbedingt Jogging sein, oder gleich ein Marathon, aber es schadet nicht, sich Ziele zu setzen. Mit Zielen vor Augen kann man sich besser motivieren und bekommt eine Bestätigung für das, was man investiert. Erreichte Ziele machen zufrieden und spornen weiter an. Das Selbstbewußtsein steigt und man traut sich mehr zu.
Wer sich auf einfache Weise bewegen will, aber nicht zu Jogging neigt, der kann aus ausgiebige Spaziergänge machen, oder wandern gehen. Vor allem Wandern in schönen Regionen entspannt die Seele und reinigt den Geist. Zusätzlich wird durch die Anstrengung in den Bergen der Kreislauf auf Vordermann gebracht.
Jeder sollte für sich ausmachen, was das Beste ist.

Die folgenden Tipps erleichtern den Einstieg und helfen, Motivation schon vor der Bewegung aufzubauen:

1. Das Laufen Sie in der Gruppe

In Gruppen lässt sich vieles leichter bewältigen. Menschen halten sich gern in Gruppen auf und das stärkt den Willen, es zu schaffen. Nutzen Sie bewußt den Sog der Massen, um sich im Strudel der Bewegung mitziehen zu lassen. Zusätzlich ist vielleicht auch ein Gespräch oder Infoaustausch mit anderen Laufwilligen möglich. Das lenkt ab, lässt die Zeit schneller vergehen und man lässt keine zweifelnden Gedanken nach dem „Warum?“ zu, wenn es anstrengender wird. Egal ob Sie mit festen Partnern laufen oder wandern, in loser Verabredung, in der Laufgruppe oder einen Verein nutzen: gemeinsam schafft man mehr und kann seinen inneren Schweinhund leichter überreden.

2. Abwechslung ist interessanter

Variieren Sie Ihre Laufstrecke und auch mal das Lauftempo, gehen Sie in die Berge, Laufen Sie in der Ebene oder hügelig. Nutzen Sie verschiedene Laufpartner und laufen Sie vielleicht auch mal allein oder mit einer anderen Gruppe. Das tut aufgrund der Reizwechsel nicht nur körperlich beim Muskelaufbau gut, sondern liefert auch geistig und sozial frischen Wind und Motivation.

3. Einen Trainingsplan entwickeln

Besonders im Hinblick auf ein vorher gestecktes Ziel gibt ein Trainingsplan Sicherheit und schafft mehr Zufriedenheit. Er veranschaulicht den Erfolg. Wenn Sie Ihr Ziel erreichen, sind Sie bestätigt, das Richtige getan zu haben. Wenn es sich dann noch um einen nicht nur pauschal aus Buch oder Zeitschrift kopierten Trainingsplan handelt, sondern Sie sich einen individuellen zusammengestellt haben, gibt Ihnen das noch mehr Ansporn. So ein Trainingsplan ist besonders effizient, da Sie lernen zu beobachten, wie Sie etwas am besten bewältigen können.

4. Sich für Leistung belohnen
Mit der Aussicht auf ein leckeres Frühstück oder eine schöne Tasse Tee den Tag mit einem Lauf oder Spaziergang anfangen zu lassen, lässt die Hürde, anzufangen deutlich sinken. Wollen Sie den Sonnenaufgang begrüßen, oder abends unter dem Sternenhimmel den Alltag vergessen? Dann belohnen Sie sich damit. Auch ein warmes Bad, ein Glas Rotwein am Abend oder ein unterhaltsames Buch sorgt für Motivation. Damit kommt schon während der Bewegung Vorfreude auf und wir bringen zufriedener Leistung, da wir wissen, dass es eine Belohnung gibt. Und mit diesem angenehmen Gefühl, dazu noch dem Wissen, etwas für den eigenen Körper getan zu haben, findet sowohl unser Verstand, als auch unsere Seele Ruhe und Zufriedenheit.

5. Sich ein realistisches Ziel stecken
Dies kann ein offizieller öffentlicher Lauf sein, ein Radrennen, eine jährliche Bergwanderung, ein Querfeldeinrennen oder ähnliches. Arbeiten Sie auf etwas hin, das gibt Ansporn und Motivation. Seien Sie aber realistisch mit sich. Nicht jeder ist für einen Maraton geeignet. Wenn es dann soweit ist und wir von den Zuschauern am Straßenrand bejubelt werden und motioviert Kilometer um Kilometer ablaufen, oder der Partner oder gute Freunde bei der Ziellinie warten, ist das auch eine sehr schöne Belohnung. Das Ankommen setzt Endorfine frei und bringt uns Zufriedenheit und Glücksgefühle. Dafür lohnt es sich, zu trainieren und etwas erreichen zu wollen. Gönnen wir es uns!

Es gibt sicher noch mehrere, ganz individuelle und persönliche Motivationswege. Finden Sie Ihren persönlichen und trauen Sie sich etwas zu.


(Stand: November 2010)

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Erste Übungen

Ist Dehnen notwendig oder nicht? Nach neuen Erkenntnissen ist Dehnen nicht unbedingt nötig. Wenn Sie es gewohnt sind, machen Sie es, wenn nicht, wärmen Sie sich vorher auf, indem Sie ein paar Minuten leicht laufen oder auf der Stelle treten.
Das Laufen auf der Ebene ist nicht nur einfacher, sondern auch Gelenkschonender. Fangen Sie also, wenn möglich auf einer Ebene an und traben mit leichten kurzen Schritten. Erst nach ca. 300 m steigern Sie dann das Tempo so richtig. Sie können auch immer mal wieder das Tempo verändern. Das erhöht den Trainingseffekt.

Übertreiben Sie es nicht und fangen langsam an. Wenn Sie merken, dass Sie erschöpft sind, hören Sie auf. Es bringt nichts sich zu quälen. Laufen soll Spaß machen und nur durch Freude am Laufen können Sie sich dauerhaft motivieren.