Lernen Sie Ihren Lebenszweck zu verstehen

Lebenszweck, was ist das?

Man ist nicht einfach so auf der Welt. Zum einen gibt es die Biologie, die den Zweck der Fortpflanzung und des Gleichgewichtes vervolgt.
Auf der anderen Seite ist den Menschen die Gabe des Denkens gegeben worden (oder hat sich entwickelt) und so kann sich jeder selbst einen Zweck suchen, der sein Leben lebenswerter macht und damit mehr Sinn verleiht.

Der Nebeneffekt eines Lebenszieles (oder auch eines Etappenzieles) ist, dass man sich dafür besser motivieren kann. Wer nicht weiß, was er erreichen will, der weiß auch nicht, was er tun soll.

Somit verschaffen Sie sich mit einem Ziel eine Richtung, in die Sie Leben können. Anders ausgedrückt, das Ziel zeigt einem, was zu tun ist und macht das Dasein sinnvoller. Zudem wird die Zufriedenheit gesteigert, je näher man diesem Ziel kommt.

Leider gibt es jede Menge Dinge, die einen von seinen Zielen (oder dem Ziel) abbringen. Es gibt so viele Dinge, die einen behindern oder ablenken.

Trotzdem hat jeder ein Lebensziel, auch wenn es unbewußt ist. Das merkt man u.a. daran, dass man bestimmte Dinge lieber macht bzw instinktiv auf der Suche nach einem Sinn ist
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4 Inspirationen des Lebenszieles

Es gibt grundlegend vier Quellen der Inspiration, die das Lebensziel speisen:

1. Das Leben an sich:

man ist biologisch so eingestellt, dass man sich fortpflanzen möchte, eine Familie gründen und Kinder bekommen will. Auch erklärte Singles sind biologisch so programiert. Manchen fällt es jedoch schwer, dieses Gefühl richtig einzuordnen und sich darüber im Klaren zu sein. Oft manifestiert sich dann aus diesem Gefühl eine andere Liebe: Begeisterung für Sport, Musik oder Tiere.


2. Der Wunsch der Eltern:

in unserer Gesellschaft ist die Familie schützenswert. Darüber hinaus hat Tradition einen hohen Stellenwert. So versuchen Menschen häufig auch unbewußt, die Familie weiter zu führen. Eine unbewußte Verpflichtung seiner Eltern gegenüber, Kinder zu bekommen, die dann den Familiennamen weiter tragen oder auch den Vornamen eines Vorfahren zu bekommen.
Kinder wollen, dass Eltern sie mögen und versuchen, ihnen zu gefallen. Daher auch der Wunsch, mit eigenen Kindern, den Ansprüchen der Eltern gerecht zu werden. Oft wurde man selbst mit einem Vornamen bedacht, der von den Eltern mit bestimmten Hoffnungen ausgesucht wurde.


3. Eigene Schwächen und Stärken:

Wenn man etwas gut kann, macht man es auch lieber. So ergibt sich aus den eigenen Begabungen, bzw aus dem, was man nicht kann, eine Richtung im Leben. Unbewußt werden dann bestimmte Aufgaben gemieden oder auch gesucht.


4. Der eigene Lebenstraum:

Wer träumt nicht von einem bestimmten Zustand mit paradisischen verhältnissen? Wer mehr darüber nachtdenkt, konkretisiert und es reicht nicht mehr, nur satt und gesund zu sein. Viele wollen tatsächlich etwas erreichen, etwas, das überdauert.
Die meisten verlieren jedoch im Laufe ihres Lebens diesen Traum, da er so weit weg erscheint, der Alltag aber allgegenwärtig ist.
Es sollte sich jedoch jeder die Zeit nehmen, und diesen Traum zulassen. Denn hier steckt der Kern der Zufriedenheit. Diese Gedanken kommen aus einem selbst. Dies ist kein Ziel eines anderen, sondern der eigene Wunsch.
Daher ist es wichtig hier, beim eigenen Traum vom Leben zu beginnen.

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Das Lebensziel

Wie bereits erwähnt, macht man lieber Dinge, die man gut machen kann. Daher begeistert man sich auch mehr für seine Stärken und das ist gut so.

Oft wird erzählt, dass man seine Schwächen abschaffen soll, oder an ihnen arbeiten, damit sie nicht mehr auffallen. Die eigenen Schwächen resultieren jedoch meist daraus, dass man eben etwas nicht gut kann und auch nicht möchte. Es bedarf somit einem hohen Aufwand, diese Schwächen abzustellen. Und selbst dann wird man wahrscheinlich nie ein Meister darin, da man eine Abneigung dagegen hat. Sonst wäre es auch keine Schwäche gewesen.

Sicher kann man sich die ein oder andere Macke abgewöhnen, es macht jedoch (vor allem am Anfang) mehr Sinn, seine Stärken zu verbessern. Es ist leichter, mit seinen Stärken vorwärts zu kommen, da gleich mehrere Faktoren greifen.
Zum einen macht man etwas lieber, wenn man es kann und zum anderen motiviert es mehr, wenn Fortschritte erzielt werden.


So nähern wir uns unserem Lebenstraum:

Wir lassen uns von unserem Traum inspirieren und schaffen mit Hilfe unserer Stärken ein Ziel, das wir erreichen wollen. Dabei können große Ziele durchaus in einzelne Etappenziele unterteilt werden.